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P&R Gesellschaften: Die Sache mit der Steuer…

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P&R Steuer Finanzamt Göddecke Rechtsanwälte

Die Problematik fehlender Zuordnung der Container zu den einzelnen Investoren bzw. Käufern ist zwischenzeitlich allen P&R – Anlegern bekannt. Aus Sicht des Finanzamtes kann wegen der fehlenden Container Ärger auf die P&R – Anleger zukommen. Aber es sieht wohl auch nicht ganz so düster aus.

Sitzen P&R – Anleger in der Steuerfalle?

Viele P&R-Investoren haben nach dem Erwerb der Container die Anschaffungskosten im Rahmen der Abschreibung in der jährlichen Steuererklärung geltend gemacht. Das führte zu einer Verringerung der Steuer. Sollte sich nun herausstellen, dass es die Container nicht gab und die Anlage von vorn herein auf Betrug ausgelegt gewesen wäre, dann hätte die Gefahr bestanden, dass die Finanzverwaltung die bereits abgeschlossenen Steuerjahre neu bewertet und dann von den Anlegern ebenfalls noch Geld fordert

Innerhalb der Festsetzungsverjährung von 10 Jahren hätte das jeden Anleger treffen können, der entsprechende Abschreibungen geltend gemacht hat. Das könnte sogar dann noch zum Problem werden, wenn die Container schon wieder an P&R zurückverkauft wurden.

Bundesfinanzhof gibt enttäuschten Anlegern Rückenwind

Doch es gibt Hoffnung: Im Urteil vom 07.02.2018 hat sich der Bundesfinanzhof (BFH) mit der Frage der einkommensteuerlichen Behandlung von vergeblichen Investitionen in betrügerische Modelle von tatsächlich nicht existierenden Blockheizkraftwerken beschäftigt.

Die hier interessante Frage, welche Sichtweise bei der steuerlichen Betrachtung zu Grunde zu legen ist – die für die Anleger günstige zum Zeitpunkt der Anschaffung – oder die für die Anleger schlechte – die auf Basis der tatsächlichen Gegebenheiten (kein Eigentum) – hat der BFH ganz klar zu zugunsten der Anleger beantwortet.

Ganz klar formulierten die obersten Finanzrichter, dass es für die Frage der Einordnung der Einkunftsart nicht auf die tatsächlichen Gegebenheiten ankommt, sondern die Sicht des Steuerpflichtigen zum Zeitpunkt des Abschlusses der maßgeblichen Verträge, ausschlaggebend ist.

Überträgt man dies auf den vorliegenden Fall, dann lässt sich vereinfacht sagen, die steuerliche Einordnung bleibt unangetastet. Wir gehen zwar davon aus, dass bei P&R diese Frage hier auch früher oder später speziell entschieden werden muss, aber die Entscheidungen des BFH bisher geben den Anlegern Hoffnung, dass sie ihre Abschreibungen behalten dürften.

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