Wie der Containerspezialist in Seenot geriet - P und R - Anleger

Wie der Containerspezialist in Seenot geriet

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Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte wird wiederholt als Experte im Capital (Ausgabe 06/18) zitiert.

Stets zu 100 Prozent ist die P&R-Gruppe ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Anlegern nachgekommen. Nie über Plan, aber auch nicht unter. Bei Menschen heißt es, es ist gut, wenn sie gelegentlich krank werden. Sind sie es nie, ist Vorsicht geboten, dann stimmt etwas nicht. Solche Menschen erwischt es dann irgendwann einmal richtig. Im schlimmsten Fall fallen sie dann ohne Vorwarnung tot um. So wie P&R. 42 Jahre lief das Geschäft ohne Ausfälle. Aus heiterem Himmel fiel dann P&R um und etwa 50 000 Anleger bangen seitdem um ihre Containerdirektanlagen.

Was ging schief bei diesem Geschäft

Das doch lange wie eine Art Musterlösung für die Bedürfnisse deutscher Anleger galt? Über lange Zeit sind fast alle auslaufenden Containerinvestitionen von Anlegern sofort wieder als Neuanlage verlängert worden. Das Geschäft wuchs und es ab augenscheinlich keine Probleme. Das galt vielleicht für die Zahlungen an die Anleger. Auf dem Containermarkt indes trübte sich das Vermietungsgeschäft ab 2012 zunehmend ein.

Wie sehr dieser operative Gegenwind P&R traf, konnten die Anleger allerdings nicht einmal erahnen. Die Rahmendaten, die es gebraucht hätte, um die finanzielle Leistungsfähigkeit des Konzerns zu beurteilen, gab es schlichtweg nicht.

Bis zum Jahr 2016 umfasste beispielsweise der Kaufvertrag und die Dokumentation bei einem Investment in P&R lediglich zwei bis vier Seiten, so Rechtsanwalt Marc Gericke von der Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte. Und das in Zeiten, in denen Kunden bei Bankberatungsgesprächen eine Schubkarre für die Dokumentationspapiere brauchen. Bei P&R bekamen die Anleger nicht mehr als unverbindliche Angaben über die Zahl der Investoren und Container, die Summe der Mietzahlungen sowie ein paar vage Marktdaten.

2017 kahm die Prospektpflicht

Nachdem der Konzern im Jahr 2017 der Prospektpflicht unterworfen wurde, mussten den Anlegern fortan Angaben über Marktkalkulationen, Risiken und die Mittelverwendung in einem Wertpapierprospekt vorgelegt werden. Schnell wurde deutlich, dass P&R seinen Anlegern mehr an Mieten zahlte, als am Markt erwirtschaftet werden konnte. Bis Februar 2018 wurden nach Aussage von P&R die Mieten aus den Reserven gezahlt. Danach blieben die Mietzahlungen aus und im März 2018 waren die wichtigsten Konzernteile insolvent.

Eine Schlüsselrolle spielt in diesem Zusammenhang Heinz Roth, der 75jährige Gründer und Mehrheitseigentümer der wichtigsten P&R-Gesellschaften. Die Anleger würde bestimmt interessieren, wie viel Roth persönlich in den letzten 40 Jahren am Containergeschäft verdient hat. In dem Prospekt von Herbst 2017 heißt es, dass dem Gründungsgesellschafter bis 2023 „Gewinnbeteiligungen“, Entnahmerechte und sonstige Gesamtbezüge in Höhe von mindestens 131 Millionen Euro zustünden.

Weitere Erwähnungen der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE in der Presse:

P&R-Pleite: Zertifikate sind kein Beleg für Eigentum!

Rechtsanwalt Gericke von der Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte vermutet fehlerhafte Prospekte der insolventen P&R – FAZ

Süddeutsche vom 4. Juni 2018: P&R hielt Beteiligung geheim – Süddeutsche

Neues BFH-Urteil könnte P&R-Anlegern helfen – Investmentcheck

P & R-Pleite: Wie werden Anleger die Container wieder los – Manager Magazin

Besonderes Gefahrengut: Nach der Zahlungsunfähigkeit von P & R fürchten die Anleger um ihr Geld – Süddeutsche Zeitung

P & R-Pleite: In Seenot geraten – Capital

P & R-Pleite und verdächtige Nummern – Finanzwelt

P & R-Pleite: Eine Million Container nicht auffindbar – Manager Magazin

Bei P & R fehlen eine Million Container – Handelsblatt

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