Gericke erläutert die Post des Insolvenzver. in der KMI - P und R - Anleger

P&R-Skandal: In der kmi-Ausgabe vom 03.05.2019 erläutert Rechtsanwalt Gericke von der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE die Post des Insolvenzverwalters vom April 2019

Home > Medienecho > P&R-Skandal: In der kmi-Ausgabe vom 03.05.2019 erläutert Rechtsanwalt Gericke von der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE die Post des Insolvenzverwalters vom April 2019

Die 54.000 P&R-Anleger erhalten in diesen Tagen Post von den Insolvenzverwaltern. Darin bieten diese den Anlegern im Wege einer Vergleichsvereinbarung die Feststellung ihrer Forderungen im Insolvenzverfahren an. Dies soll für die P&R-Anleger angeblich Vorteile haben: Vermeidung möglicher Verzögerungen und damit langwierige Rechtsstreitigkeiten hinsichtlich der Forderungsanmeldung. Die Anleger erhalten dadurch die Möglichkeit, an der ersten Abschlagsverteilung teilzunehmen, die bereits für das Jahr 2020 vorgesehen ist.

Anwalt Gericke von der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE sieht den Anspruchsverzicht im Rahmen des Vergleichs kritisch: „Da die Anleger gleichzeitig erklären sollen, vor allem gegen die E&F keine Ansprüche geltend zu machen, verlieren sie unter Umständen eine wichtige ‚Versicherung‘ für den Fall der Anfechtungsklagen durch die Insolvenzverwalter. Bei Klagen der Insolvenzverwalter haben die Anleger möglicherweise einen Aspekt der Verteidigung dann nicht mehr. Ob dies jemals nötig sein wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Tatsache ist aber, dass die Anleger nach unserer Auffassung letztlich auf eine ‚Versicherung‘ verzichten sollen, von der zwar noch nicht klar ist, ob sie benötigt wird und/oder ob sie greift, die die Anleger im Moment aber auch nichts kostet. Aus welchem vernünftigen Grund sollten die Anleger also darauf verzichten?“

Teilen Sie diesen Beitrag

Sofortkontakt:

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntniss genommen

Rufen Sie jetzt an
Newsletter
close slider

Newsletter für P&R Anleger

* Eingabe erforderlich


Datenschutzbestimmungen